Zwerg Willibald - Geschichte/Text


Draußen im Wald, da wohnt ein kleiner Zwerg mit dem Namen Willibald. Er wohnt in einem Zwergenhaus, kommt mit dem, was er hat gut aus.


Willibald hat immer viel zu tun, da bleibt nur wenig Zeit sich auszuruh´n.


Stets ist er für andere da, für Menschen und für Tiere,

das ist einfach wunderbar.

Auch heute hält er für die Waldtiere Futter bereit, diese kommen schon nach kurzer Zeit.


Zuerst kommt das Reh daher, über Willibalds Gaben, da freut es sich sehr.


Als Nächstes kommt die kleine Maus, sie knabbert und knuspert, freut sich sehr über diesen Schmaus.


Das Eichhörnchen holt sich Nuss um Nuss: „Mhm, welch ein Hochgenuss!“


Der Dachs schleicht sich heran, schaut nach, ob auch er etwas finden kann.


Auch der kleine Vogel macht auf seiner Reise Rast, ist bei Willibald zu Gast.


Am Abend kommt der Willibald heraus, aus seinem Zwergenhaus. Stellt für den nächsten Tag einen Korb mit Sternen, Kugeln und Kerzen bereit, damit will er den Weihnachtsbaum schmücken, es ist höchste Zeit.


Als er am nächsten Morgen beginnen will, bleibt er erstaunt vor der Türe stehen, wird ganz still.


Da wurde ihm noch über Nacht, der Baum geschmückt. So schön, eine wahre Pracht!


Während er so da steht, kommen die Tiere aus dem Wald. „Das ist unser Dank für dich, lieber, guter Willibald.“


Der Willibald der freut sich sehr, er ruft: „Kommt alle her! Heute ist Weihnachten. Wir wollen singen, tanzen, fröhlich sein, niemand bleibt allein.“


Jasmin Gförer und Melanie Gabler